Bildung

Qualitätsmanagement in der Arztpraxis

 

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Die Absolventinnen und Absolventen des Moduls sind fähig, Arbeitsabläufe und -anweisungen im Rahmen der gesetzlichen Qualitätsvorgaben und der Praxispolitik selbstverantwortlich durchzuführen, zu optimieren und entsprechend neuen Vorgaben zu entwickeln sowie Weisungen, Verantwortlichkeiten und Kompetenzen transparent und verständlich zu kommunizieren und zu überprüfen.

Lernziele

Die Teilnehmenden
Nennen Sinn und Zweck, Aufwand und Nutzen eines Qualitätsmanagements.
Erläutern Chancen und Risiken eines QM-Systems.
Erklären, was Qualität in der Arztpraxis bedeutet.
Entwerfen ein Prozessmodell und ein Dokumentationskonzept.
Unterscheiden Führungs-, Kern- und Supportprozesse.
Entwickeln und beurteilen Instrumente zur Optimierung und systematischen kontinuierlichen Verbesserung wie Fehlermeldeblatt, Patientenumfrage, Qualitätszirkel, Mitarbeiterschulungen etc..
Wenden die gesetzlichen Vorschriften im Qualitätsmanagement an.
Unterscheiden Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität hinsichtlich der Qualitätsmessung und demonstrieren die Bedeutung der Qualitätstransparenz.
Entwickeln einen Muster-Prozess und beschreiben mindestens einen dazugehörenden Arbeitsablauf aus folgenden Bereichen:
– Empfang/Triage/Agenda
– Hygieneplan und -reglement
– Sterilisationsprozess
– Therapeutische Prozesse
– Bildgebende Diagnostik
– EKG
– Medikamentenabgabe
– Laboruntersuchungen
– Notfälle
– Arbeitssicherheit;
Stellen die Einsatzbereitschaft von Apparaturen und Geräten sowie deren Unterhalt und Wartung sicher.
Führen, überwachen und optimieren das Bestellwesen und stellen die Verfügbarkeit von Material und Medikamenten sicher.
Analysieren Schnittstellen mit externem Support (Buchhaltung, IT).
Interpretieren die Ergebnisse der Führungs- und Kontrollinstrumente sowie des internen Audits (und das Zertifzierungsaudit) und übertragen diese in den Praxisalltag.
Interpretieren die Bedeutung der Begriffe «wirksam, zweckmässig, wirtschaftlich» in der Praxis.

Kursleitung

Doris Schütz, eidg. dipl. Berufsschullehrperson, Projektmanagerin ICPM

Ort

Olten

Kursdaten

Do 16.04.2020, 8:30 – 16:45 Uhr
Fr 17.04.2020; 08:30 – 16:45 Uhr
Sa 18.04.2020. 8:30 – 12:00 Uhr
Mi 22.04.2020; 8:30 – 16:45 Uhr
Do 23.04.2020, 8:30 – 16:45 Uhr
Fr 24.04.2020, 8:30 – 16:45 Uhr
Sa 25.04.2020, 8:30 – 12:00 Uhr
Do 14.05.2020, 13:30 – max. 21:30 Uhr
Fr 15.05.2020, 8:30 – 16:45 Uhr
Sa 16.05.2020, 8:30 – 12:00 Uhr
Fr 29.05.2020, 16:00 – 17:00 schriftliche Prüfung

Teilnehmerzahl

Mindestens 14, maximal 20 Teilnehmende

Kurskosten

SVA-Mitglieder mit mindestens 1-jähriger Mitgliedschaftsdauer netto CHF 1150.- für alle andern Teilnehmenden CHF 1450.-
Von den Kurskosten wurde bereits ein Unterstützungsbeitrag von CHF 300.— der Margrit und Ruth Stellmacher-Stiftung in Abzug gebracht.
(inkl. Lehrmittel und Prüfungsgebühren, falls ein SVA-Seminar absolviert wurde, ansonsten werden Fr. 350.- Prüfungsgebühren verrechnet.)

Anmeldung

Online-Anmeldung

Betreffend Absage der Teilnahme oder Nichterscheinen zum Seminar gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des SVA.

Information

E-Mail  sekretariat@sva.ch  

Anmeldeschluss

30 Tage vor Seminarbeginn

Das Seminar ist Pflichtmodul für die praxisleitende und klinische Richtung der Weiterbildungsstufe MPK (Med. Praxiskoordinator/-koordinatorin mit eidg. Berufsprüfung) für Med. Praxis-Fachpersonen.