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PEPra: Ein Gesamtpaket für Prävention in der Grundversorger-Praxis
01.03.2021
Der SVA beteiligt sich am Projekt «PEPra – Prävention mit Evidenz in der Arztpraxis». Das Projekt wird von der FMH und weiteren Partnern geführt und wird von der Stiftung Gesundheitsförderung Schweiz unterstützt. Ziel des Projektes ist es, bis 2024 ein koordiniertes Gesamtpaket für Prävention in der Arztpraxis zu schaffen, das sowohl der Ärzteschaft wie auch den MPA und MPK von Nutzen ist. Der SVA ist in der Trägerschaft des Projektes und hat die Möglichkeit, bei der Projektentwicklung mitzuwirken und dabei die spezifischen Bedürfnisse der MPA und MPK direkt einzubringen.

Die Sprechstundentermine in der Hausarztpraxis finden im 15-Minuten-Takt statt. Das Telefon klingelt ununterbrochen, die Labor- und Sprechstundenarbeiten halten das ganze MPA-Team auf Trab. Inmitten dieses hektischen Treibens erwähnt Herr M. am Patientenempfang beiläufig, dass er eigentlich mit dem Rauchen aufhören sollte, damit er «gesünder» wäre. Die MPA realisiert sofort, dass Herr M. mit dieser Aussage ein Thema anspricht, das ihn beschäftigt, über das er aber mit der Ärztin nicht gesprochen hat. Die Situation lässt es nicht zu, näher darauf einzugehen. Die MPA will Herrn M. mit diesem Problem aber nicht allein lassen und macht folgenden Vorschlag: «Das würde mit Sicherheit dazu beitragen, dass es ihnen besser geht. Es gibt da sehr gute Möglichkeiten, die einen Rauchstopp unterstützen. Ich schlage ihnen vor, dass wir uns demnächst dafür Zeit nehmen und das Thema bei einem separaten Termin mit der Ärztin angehen. Sind Sie damit einverstanden?»

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