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Liebes SVA-Mitglied


Erste MPK-Studie im Anlauf

Liebe MPK

Hiermit möchten wir die anlaufende MPK-Studie vom SVA in Zusammenarbeit mit dem Berner Institut für Hausarztmedizin BIHAM ankündigen.

In einer ersten Umfrage 2018 hatten 76% von den befragten MPK Interesse gezeigt, an einer solchen Studie mitzumachen.

Diese MPK-Studie ist das erste Projekt in der Schweiz, welches die Nutzbarkeit der Arbeit von uns MPKs mit Typ-2-Diabetikern untersucht und dadurch unser Berufsbild stärken und aufwerten wird. Es ist ein besonderes Projekt, da es von der Schweizerischen Diabetesstiftung, 2 Krankenversicherungen, einer Ärztegesellschaft und einem unabhängigen Forschungsinstitut unterstützt wird. Es werden Hausarztpraxen mit integrierter Versorgung durch eine MPK mit solchen ohne MPK verglichen und sowohl die Patientenzufriedenheit als auch objektive Parameter erfasst, um eine umfassende qualitative Ist-Situation der Versorgung von Typ-2-Diabetikern in der Schweiz ablichten zu können. Die Studie ist ausserordentlich wichtig für uns und wir sind dankbar für jede MPK die bereit ist, mitzumachen.

Welche Aufgaben fallen an und welchen Nutzen habe ich als MPK dadurch?

Sie als MPK möchten den Hausarzt vielleicht noch mehr für Ihre eigene Tätigkeitsvielfalt sensibilisieren. Erzählen Sie ihm von der Studie. Erzählen Sie auch Ihren Patienten mit Typ-2-Diabetes von dieser Studie und versuchen Sie, 8-10 Patienten zu finden, die an der Studie mitmachen möchten. Achten Sie darauf, dass alle teilnehmenden Patienten einen Papierfragebogen erhalten und erheben Sie die SGED-Kriterien für jeden dieser Patienten (ca. 15 min pro Patient) einzeln. Durch diese Studie bekommen Sie die Möglichkeit, Ihr eigenes Berufsbild zu stärken und sich dadurch auch in Ihrer Praxis anders zu positionieren.

Wer darf mitmachen?

1. Patienten:

  • >18 Jahre
  • Typ 2 Diabetes
  • Krankheitsdauer: mindestens 2 Jahre
  • Seit 1 Jahr bei MPK oder Hausarzt in Behandlung

2. MPK:

  • MPK-Ausbildung in klinischer Richtung, vor mind. 1 Jahr abgeschlossen

Für weitere Fragen sowie zur direkten Anmeldung zur Studienteilnahme melden Sie sich bitte direkt bei

Frau Dipl. med. Anna-Katharina Ansorg, 031 631 58 67 oder anna-katharina.ansorg@biham.unibe.ch

Für Ihr Engagement danken wir Ihnen und senden herzliche Grüsse

Ihr SVA-Team

 

Absage Jubiläumsanlass Schifffahrt auf dem Bodensee

Liebe Jubiläumsanlass-Teilnehmerschaft

Für euch wahrscheinlich nicht unerwartet, müssen wir darüber informieren, dass der Jubiläumsanlass vom 30.04.2020 auf dem Bodensee nicht wie geplant stattfinden wird.

Die momentan aussergewöhnliche und unübersichtliche Lage macht die Durchführung unmöglich.

Selbstverständlich behält sich der Vorstand des SVA vor, zu gegebener Zeit neu zu entscheiden, ob der Anlass nachgeholt werden kann.

Wir bedauern es, den Anlass absagen zu müssen, hoffen aber auf allgemeines Verständnis und bedanken uns für das Interesse.

Beste Grüsse

Zentralvorstand SVA

 

40 Jahre Schweizerischer Verband für medizinische Praxisfachpersonen

Das Jubiläumsjahr 2020 hat begonnen. Am 23.01.2020 lud der SVA seine Mitglieder zum ersten Jubiläumsanlass «Winter- und Fondueplausch ein. Gestartet wurde mit einer eindrucksvollen Gondelfahrt von Kandersteg ins Bergrestaurant Sunnbüel. Oben auf 1939 m. ü. M. angekommen erwartete uns bereist ein wundervoll zubereitetes Apéro auf der Sonnenterasse. Trotz des etwas kühl aufkommenden Windes genoss man die letzten Sonnenstrahlen, hielt in der einen Hand die heisse Glühweintasse fest und wärmte die andere in der Hostentasche oder am warmen Lagerfeuer.

Mit dem Untergang der Sonne wechselten auch wir unseren Platz. Drinnen im warmen und gemütlichen Bergrestaurant wurden die Unterhaltungen von einem uns unbekannten Herren unterbrochen. Er war wohl kaum ein SVA-Mitglied. Nein, es war der Zauberer Martini welcher uns seine Tricks mit grosser Faszination direkt am Tisch präsentierte. Trotz argwöhnischen Blicken und aufmerksamen Zuschauen ist es uns noch jetzt nicht erklärbar wie ein Ei verschwinden und wieder auftauchen kann; gleichlange Seile ihre Länge verändern oder ein Fingerring befestigt an einem Schloss durch die zufällige Wahl von 3 Spielkarten wieder befreit werden kann.  

Das Abendessen, ein hervorragendes, köstliches Fondue, der gute Wein und die gebrannte Creme zum Dessert verwöhnten unsere Geschmacksnerven. Die vielen interessanten Gespräche und das Lachen forderten unsere Gesichts- und Bauchmuskeln heraus und rundeten den Abend hervorragend ab.

Mit vollem Bauch nahmen wir gemeinsam die Rückfahrt in der dunklen Gondel nach Hause in Angriff.

Der Winter- Fondueplausch war ein durchaus gelungener Anlass. Durch die eher kleine Teilnehmerzahl war jedoch das «Gemütlichkeits- und Gemeinsamkeitsgefühl» umso grösser.

Wir hoffen, allen Teilnehmerinnen einen schönen, gemütlichen und mit guten Erinnerungen geschmückten Anlass geboten haben zu dürfen.

In diesem Sinne bedanken wir uns für die Teilnahme, die langjährige Mitgliedschaft und das stetige Vertrauen in unseren Berufsverband. Auf eine weiterführende gemeinsame Zukunft freuen wir uns.

Für den Zentralvorstand,

Nicole Thönen   

 

 

News aus dem Bildungsbereich

Unser vielfältiges Diabetes-Kurs-Angebot erfreut sich einer grossen Beliebtheit. Es setzt sich zusammen aus einem «Diabetes-Grund- und -Kochkurs, deren Teilnahme für alle Praxisfachpersonen offen ist, aber auch die Zutrittsbedingung für unsere Diabetes-Seminare (MPK-Modul, Tages- oder Wochenseminare) ist. Für diese Absolventinnen führen wir einen Diabetes-ERFA-/Refresh-Tag mit jährlich neuen Schwergewichtsthemen und gewichtigen Inputreferaten, aktuell ist es «Diabetes und Sport», ab Sommer 2020 «der diabetische Fuss / Diabetes und Reisen». Unsere Teilnehmenden schätzen es, dass die Kurse an unterschiedlichen Standorten durchgeführt werden.

Unser Modul «Qualitätsmanagement in der Arztpraxis» wurde von der Odamed erfolgreich akkreditiert. Wir starten damit im April 2020 und werden es dann regelmässig anbieten. Wir wagen den Versuch eines «Ende-Woche-Seminars», d. h. von Donnerstagnachmittag bis Samstagmorgen in Olten. Hier starten wir ebenfalls am 13.8.2020 mit dem Modul Praxismanagement.

Den beliebten Kurs «Impfen im Praxisalltag» haben wir neu mit einem Teil «Das elektronische Impfdossier» mit Dr. med. C. Peier ergänzt. Der Kurs Qualitätssicherung in der Patientenapotheke erfreut sich ebenfalls grosser Beliebtheit und wird für Praxis-Fachpersonen in selbstdispensierenden Praxen wärmstens empfohlen.

Von unseren neu konzipierten Infusionstherapie-Kursen durften wir beste Rückmeldungen entgegennehmen, so dass wir mit unserem neuen Anbieter im Oktober erstmals auch einen absolut firmenunabhängigen Wundversorgungskurs anbieten.

Unsere Kommunikationskurse werden mit unterschiedlichen Schwerpunkten angepriesen: nebst der Triagierung (Basismodul, das Aufbaumodul wird neu mit einer smass-Schulung ergänzt), bieten wir auch die Kommunikation im Team, mit Patienten, Leitenden und Kolleginnen sowie zwei Module für Kommunikation, Fragetechnik und Dringlichkeitseinschätzung an.

Eine ganze Palette weiterer Kurse finden Sie auf www.sva.ch/bildung.

Regelmässig kreieren wir massgeschneiderte Inhouse-Kurs, gerne nehmen wir auch diese Herausforderung an. Wir freuen uns auf Ihren Anruf oder Ihre Anregung per Mail: dschuetz@sva.ch

doriSchütz, Leiterin Bildungswesen SVA

 

 

Kostenlose Mitgliedschaft beim SVA für Lernende und Studierende

Seit August 2019 bietet der SVA allen neuen Lernenden und Studierenden eine Gratismitgliedschaft während der Ausbildungszeit an. Wenn die Ausbildung abgeschlossen ist, erhalten alle ein Schreiben mit der Mitteilung, dass die Mitgliedschaft gekündigt werden kann, bevor sie für Ausgelernte kostenpflichtig wird. Mit der Gratis-Mitgliedschaft entstehen somit keinerlei Verpflichtungen. Sie ist aber eine gute Möglichkeit, Einsicht in den eigenen Beruf vertretenden nationalen Verband zu nehmen.

Profitieren Sie von diesem Angebot und werden Mitglied! Auf der Homepage www.sva.ch finden Sie neben aktuellen Weiterbildungsangeboten alle Vorteile, die diese Mitgliedschaft mit sich bringt!

Die direkte Anmeldung zur Gratismitgliedschaft finden Sie hier: https://www.sva.ch/sva/beitritt.html

 

 

Netzwerk Psychische Gesundheit Schweiz

Das Netzwerk Psychische Gesundheit Schweiz ist ein Zusammenschluss von Organisationen, Institutionen und Unternehmen, die sich für die psychische Gesundheit in der Schweiz engagieren.  

Das Netzwerk ist eine Nonprofit-Organisation ohne eigene Rechtskörperschaft. Es versteht sich als multisektorale nationale Initiative zur Förderung der psychischen Gesundheit und Verminderung psychischer Erkrankungen in der Schweiz. Es ist politisch und konfessionell neutral und bezieht alle Berufsgruppen sowie Landesteile ein.

Ziele

Unser Ziel ist es, einen Beitrag zur Verbesserung der psychischen Gesundheit der Bevölkerung in der Schweiz zu leisten.

Dafür bieten wir eine Plattform für Akteure und ihre Massnahmen im Bereich der psychischen Gesundheit, insbesondere ihrer Förderung sowie der Prävention psychischer Erkrankungen. Es ist uns so möglich, Synergiemöglichkeiten unter den Akteuren und ihren Massnahmen sicht- und nutzbar zu machen. Die Akteure werden damit gestärkt und die Wirksamkeit und Effizienz ihrer Massnahmen erhöht.

Inhalte / Schwerpunkte

Das Netzwerk bearbeitet grundsätzlich die ganze Breite des Feldes psychische Gesundheit. Um unsere beschränkten Ressourcen effizient einzusetzen, werden zeitlich begrenzte Schwerpunkte definiert. Bisher sind es die folgenden:

· Psychische Gesundheit am Arbeitsplatz / Fokus (Re-) Integration  

· Psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen / Fokus Familien  

· Psychische Gesundheit an Übergängen im Lebensverlauf  

· Schnittstelle zur - psychologisch/psychiatrischen sowie somatischen - Versorgung 

 

Gerne dürfen Sie uns unter https://www.npg-rsp.ch/de/home.html näher kennen lernen. Wir freuen uns auf Sie. Quellbild anzeigen

 

 

Gewinnen Sie ein Bike

Machen Sie mit beim SWICA-Wettbewerb und gewinnen Sie ein Tomcat-Bike von Thömus im Wert von 1500 Franken.

Übrigens: Dank dem Kollektivvertrag und dem BENEVITA Bonusprogramm erhalten Sie als SVA-Mitglied bei SWICA bis zu 25 Prozent Rabatt auf ausgewählte Zusatzversicherungen.

Jetzt teilnehmen: https://www.swica.ch/de/partner/privatkunden/sva/wettbewerb

 

 

 

2. Schweizer «Mad Pride» am 10. Oktober 2020 in Bern!

Wie der Name bereits vermuten lässt, ist die «Mad Pride» eine Parade zum Thema psychische Gesundheit durch die Strassen der Stadt, bei der verschiedene Organisationen, direkt Betroffene, Angehörige, Berufsgruppen aus diesem Fachbereich sowie Sympathisantinnen und Sympathisanten mitlaufen. Als Vorbild dienen unter anderem die «Gay Prides», die seit vielen Jahren in diversen Städten stattfinden. Mit dieser «Mad Pride» für die Vielfalt soll das Thema psychische Gesundheit für alle sichtbar gemacht, es soll informiert und für das Thema sensibilisiert sowie ein Austausch mit der Bevölkerung angeregt werden. Es soll ein Ereignis sein, bei dem rund um unsere Unterschiede und unsere Vielfalt soziale Bindungen entstehen, ein Ereignis, das alle dazu auffordert, jede und jeden in seiner bzw. ihrer Einzigartigkeit zu respektieren. Gleichzeitig soll es ein fröhliches Fest sein, das die Menschen zusammenbringt.

Eine Parade zur Entstigmatisierung psychischer Krankheit und Sensibilisierung für psychische Gesundheit.

Am 10.10.2020 findet in Bern die 2. Schweizer «Mad Pride» statt. Jede und jeder darf so mitlaufen, wie sie oder er gerade Lust hat: verkleidet oder nicht, mit Schildern oder Spruchbändern oder auch einfach so. Die Teilnahme an «Mad Pride» ist an sich schon ein starkes Zeichen für die Inklusion aller in die Gesellschaft. Es ist ein wichtiges Zeichen, dessen Wirkung aber auch davon abhängt, wie viele Personen an der Parade teilnehmen. Kommt also möglichst zahlreich und lauft mit!

Weitere Informationen erhalten Sie bald schon unter: http://www.coraasp.ch/pages/communication/journee-mondiale-de-la-sante-mentale/mad-pride-defilons-pour-la-diversite-le-101019-a-geneve-331 oder unter: https://www.npg-rsp.ch/de/home.html

 

 

institut kinderseele schweiz

Psychische Störungen gehören zu den häufigsten Leiden im Erwachsenenalter. Viele Betroffene sind Eltern minderjähriger Kinder und Jugendlicher. Diese Kinder sind in ihrer belastenden Situation oft alleine, bekommen weder Erklärungen noch Hilfe. Das Risiko, dass die Kinder selber erkranken oder sich nicht gesund entwickeln, ist dadurch um mindestens das 3-fache erhöht.

Erfahren Sie mehr über psychische Störungen der Eltern – Was tun? Kurzfilme für Jugendliche, Eltern und Fachpersonen kostenlos ersichtlich unter: https://www.kinderseele.ch/kurzfilme/kurzfilme-was-tun-tipps-von-verschiedenen-personen/

 

 

Zahl der Organspender bleibt stabil

B e r n , 1 4 . 0 1 . 2 0 2 0 - Die Schweizerische Nationale Stiftung für Organspende und Transplantation Swisstransplant verzeichnet für das vergangene Jahr 157 Organspenderinnen und -spender. Ende 2019 warteten 1’415 Personen auf ein lebensrettendes Organ. Gut ein Jahr nach Lancierung des Nationalen Organspenderegisters haben sich rund 80'000 Personen eingetragen. Die Organspende-Initiative und der indirekte Gegenvorschlag des Bundesrats rückten das Thema Organspende politisch in den Fokus. Zudem wird die Schweiz 2020 mit PD Dr. med. Franz Immer, Direktor Swisstransplant, erstmals das Präsidium des Europäischen Komitees für Organtransplantation des Europarates übernehmen. 
 
Im vergangenen Jahr konnten von 157 verstorbenen Personen Organe transplantiert werden. Damit ist die Zahl der verstorbenen Spenderinnen und Spender praktisch gleich wie im Vorjahr (158 Spender). Von den 157 Spenderinnen und Spendern verstarben 100 an einem Hirntod (Donation after Brain Death, DBD), was einem Rückgang von 21 % gegenüber 2018 entspricht. Weitere 57 erlagen einem Hirntod nach Herz-Kreislauf-Stillstand (Donation after Cardiocirculatory Death, DCD). 2018 waren dies 32 Spenderinnen und Spender. Insgesamt verzeichnete die Schweiz im vergangenen Jahr 18.4 verstorbene Organspenderinnen und -spender pro Million Einwohner. Im Vergleich zu anderen europäischen Ländern bleibt dieser Wert weiterhin tief. 582 Personen konnten 2019 transplantiert werden und dadurch ihre Lebensqualität verbessern. Davon entfallen 110 Transplantationen auf Lebendspender. 
 
Die Zahl der Menschen auf der Warteliste für ein neues Organ blieb 2019 gegenüber dem Vorjahr stabil. Ende Dezember 2019 standen 1’415 Personen auf der Warteliste für ein lebensrettendes Spenderorgan. Ende 2018 waren es 1’412. Während dem vergangenen Jahr starben 46 Personen auf der Warteliste. Nach wie vor führt die fehlende Willensäusserung der verstorbenen Personen zu einer hohen Ablehnungsrate in den Spitälern: Mehr als die Hälfte der Angehörigen lehnen eine Organspende ab, wenn der Wunsch der verstorbenen Person nicht bekannt ist.
 
Nationales Organspenderegister verhindert weiteren Rückgang der Spenderzahlen

Im Nationalen Organspenderegister von Swisstransplant, das im Oktober 2018 lanciert wurde, haben sich per 31. Dezember 2019 79’229 Personen eingetragen. «Wir ziehen eine positive Bilanz. Mit ihrer klaren Willensäusserung sorgen die im Register eingetragenen Personen für Gewissheit und entlasten im Ernstfall Angehörige und Spitalpersonal», betont PD Dr. med. Franz Immer. Das Online-Register bietet seit September 2019 auch die Möglichkeit, den Entscheid via Smartphone oder Tablet einzutragen. Das Hochladen oder Ausdrucken von Dokumenten entfällt komplett.  Das Fachpersonal des Spitals kontaktiert für die Abfrage des Entscheids die Nationale Koordinationsstelle von Swisstransplant. In diesem Gespräch kann sich eine medizinische Evaluation der Organspende ergeben. Dieser Expertenaustausch macht das Register zu einem wichtigen Grundstein im Organspendeprozess.   

Organspende-Initiative: Bundesrat will die erweiterte Widerspruchslösung

Als Reaktion auf die Volksinitiative «Organspende fördern – Leben retten» will der Bundesrat die erweiterte Widerspruchslösung einführen. Er schlägt deshalb eine Änderung des Transplantationsgesetzes vor. Bei einem Systemwechsel sollen alle Personen, die ihre Organe nicht spenden möchten, den Entscheid in einem Widerspruchsregister festhalten. Liegt kein dokumentierter Entscheid vor, können die Angehörigen einer Organspende widersprechen, falls dies dem mutmasslichen Willen der verstorbenen Person entspricht.  Swisstransplant unterstützt den indirekten Gegenvorschlag des Bundesrats im Grundsatz. «Die Stiftung befürwortet die Wahrung der Rechte der Angehörigen und die Einführung eines Registers», sagt Pierre-Yves Maillard, Stiftungsratspräsident von Swisstransplant. «Anders als der Bundesrat setzt sich Swisstransplant jedoch für ein ‹Ja/Nein›-Register ein, in dem sowohl Zustimmung als auch Ablehnung zur Organspende erfasst werden können».
 
Die Schweiz an der Spitze des Komitees für Organtransplantation des Europarates

An der Plenarsitzung des Europäischen Komitees für Organtransplantation im Oktober 2019 wurde Franz Immer von den Vertreterinnen und Vertretern der 47 Mitgliedstaaten zum neuen Vorsitzenden gewählt. Es ist das erste Mal, dass die Schweiz dieses Präsidium bekleidet. In der neuen Funktion wird sich Franz Immer unter anderem für den Wissenstransfer zwischen Organisationen und Experten sowie für die Einhaltung und Weiterentwicklung von europäischen Standards in der Organtransplantation einsetzen.

 

 

 

Laborolympiade Schweiz


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